Projekt „MYKKE-MRT“ startet

In Kooperation mit der Kinderkardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover konnte jetzt das Subprojekt „MYKKE-MRT“ starten. Hier werten die Wisschenschaftler Theodor Uden (siehe Bild unten) und Franziska Seidel mehr als 350 MRT-Bilder der MYKKE-Patienten hinsichtlich des Vorhandenseins von Kontrastmitteleinlagerungen im Herzmuskel aus. Ziel ist es, Kinder mit erhöhtem Risiko für schwere Krankheitsverläufe und Herzrhythmusstörungen zu identifieren.

Über 500 Patienten eingeschlossen

Es konnten mittlerweile über 500 Kinder in das MYKKE-Register eingeschlossen werden. Dadurch war es uns möglich, Kinder mit erhöhtem Risiko für schwere Verläufe zu identifizieren und einen „Severity-Score“ zu entwickeln, der die unterschiedlichen Schweregrade beschreibt. . Kleine Kinder unter zwei Jahren erkranken häufig sehr viel schwerer als ältere Kinder und Jugendliche.

Weitere Untersuchungen weisen darauf hin, dass bei einem Teil der Betroffenen genetische Ursachen den Schweregrad der Erkrankung beeinflussen. Erste immunologische Untersuchungen von Blut und Gewebe zeigen zudem unterschiedliche Ausprägungen der Entzündungen bei den erkrankten Personen.

Diese Ergebnisse stehen kurz vor der Veröffentlichung.

Projekt „MYKKE-Sport“ startet

MYKKE-Sport ist auf Initiative von Frau Dr. Dr. Isabelle Schöffl und Frau Dr. Annika Weigelt aus der Kinderkardiologie des Universitätsklinikums Erlangen entstanden. Es handelt es sich um eine bundesweite Umfrage zur sportlichen Betätigung nach einer Myokarditis bei Kindern und Jugendlichen.

Die Umfrage richtet sich an Kinder und Jugendliche von 6-18 Jahren, die Sie ins Myokarditisregister „MYKKE“ eingeschlossen haben. Die Ergebnisse der Umfrage sollen eine Datengrundlage zur besseren Beratung von Myokarditis-erkrankten Kindern und Jugendlichen bezüglich sportlicher Aktivitäten liefern.